Florie Leloup wurde in Belgien in eine Musikerfamilie hineingeboren. Schon früh entwickelten sich zwei Leidenschaften, die ihren künstlerischen Weg prägten: das Singen und das Zeichnen. Nach einem Studium der Illustration am Institut Saint-Luc Liège entschied sie sich, sich ganz dem Gesang zu widmen, und begann ihr Studium am Conservatoire Royal de Musique de Mons (Arts², Belgien). Dort absolvierte sie sowohl den spezialisierten Master als auch den pädagogischen Master.
Während ihrer Ausbildung wirkte sie in zahlreichen Chorprojekten mit, unter anderem mit der MM Academy (Opéra La Monnaie / De Munt, Brüssel) sowie beim Verbier Festival. Parallel dazu entwickelte sie eigene Kammermusikprojekte und engagierte sich zunehmend in interdisziplinären Kooperationen mit anderen künstlerischen Bereichen.
Besonders eng verbunden fühlt sich Florie Leloup der Musik des 17. Jahrhunderts, die sie seit mehreren Jahren intensiv erforscht und interpretiert – von Henry Purcell bis hin zur italienischen Barockmusik, für die sie eine besondere Vorliebe hegt. Zur Vertiefung ihrer Kenntnisse absolvierte sie kürzlich einen Master of Music in Historischen Instrumenten und Barockgesang in der Klasse von Kai Wessel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Derzeit erarbeitet Florie Leloup Konzertprogramme mit verschiedenen Barockmusikensembles. Regelmäßig tritt sie mit dem Theorbisten Yuichi Sasaki im Programm „Anima, dolce Anima – Meine süße Seele“ auf, das italienische und deutsche Musik des 17. Jahrhunderts miteinander verbindet. Zudem gestaltet sie gemeinsam mit François Aubinet das Programm „Les tendres regrets“, das französische Arien des 17. Jahrhunderts in den Mittelpunkt stellt.